Energiesparen bei der Heizung
Die Heizung kann mit bis zu 75 Prozent! der größte Energieverbraucher bei privaten Haushalten sein. Bis vor zehn oder fünfzehn Jahren
war es noch üblich, überwiegend Öl- oder Gasheizungen zu verbauen.
Hier hat sich mittlerweile der Trend zu neuen, innovativen
Heiztechniken wie beispielsweise Holz oder Erdwärme in der Kombination mit Solarkollektoren gewandelt.
Doch auch bei den etablierten Systemen gab es Verbesserungen, wie beispielsweise die Brennwerttechnologie bei Ölheizungen
Heizsysteme beim Neubau oder Umbau
Steht ein Neu- oder größerer Umbau an, sollte im Vorfeld geprüft werden, welches System für Sie ideal ist. Dies hängt natürlich
von finanziellen sowie örtlichen Gegebenheiten und Voraussetzungen ab. Da dies immer nur in einer individuellen und komeptenten
Beratung vor Ort Sinn macht, empfiehlt es sich, hier Ihren Heizungsbauer bzw. einen ausgewiesenen Fachbetrieb zu kontaktieren.
Optimierung bei Altbauten und vorhandenen Heizungen
Auch für bestehende Heizsysteme gibt es mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten und Verbesserungen, welche oftmals mit gar keinem oder wenig
(finanziellen) Aufwand eingebaut bzw. umgesetzt werden können. Im Nachfolgenden werden nur solche Tipps aufgeführt.
Anpassen der Raumtemperatur spart Heizkosten
Während der Heizperiode möchten wir es in den Wohnräumen angenehm warm haben. Bedenken Sie, dass jedes (überflüssige?) Grad
an Wärme bis zu 6 Prozent Energie benötigt. Versuchen Sie daher sich an folgende Richtwerte zu orientieren: In Wohnräumen
sollten um die 20 Grad vorherrschen, im Bad bis maximal 24 Grad und im Schlafzimmer reichen kühlere 16 Grad aus.
Energiesparende Heizungszirkulationspumpe
Die sogenannte Heizungszirkulationspumpe transportiert das warme Wasser an alle Heizkörper und -flächen im Haus oder
der Wohnung. Diese ist gehört zu den großen Energiefressern im Haushalt. Früher gab es nur Pumpen, welche feste Einstellungen
hatten. Diese arbeiteten dann konstant mit einer bestimmten
Leistung, egal ob momentan überhaupt eine Fußbodenheizung oder Heizkörper in den Wohnräumen geöffnet war.
Moderne Pumpen setzen hier an, indem sie automatisch den aktuellen Bedarf ermitteln und sich darauf einstellen. Dadurch
wird immer nur mit der Leistung gearbeitet, die momentan notwendig ist, um die entsprechenden Räume zu heizen.
Die Folge daraus ist eine erheblich effizientere Funktion mit einem reduzierten Stromverbrauch. Ein Verlust an Komfort
entsteht dadurch nicht.
Der Austausch einer alten Pumpe kann in der Regel innerhalb eines Tages durch einen Fachbetrieb durchgeführt werden.
Die Kosten spielen sich meist innerhalb einer absehbaren Zeit wieder ein.